Container als Übergangslösung? Das ist Unsinn!

Wenn die Schule am jetzigen Standort saniert wird, dann muss der Unterricht in der Zeit irgendwo anders durchgeführt werden. Die Gegner des Neubaus nennen dann gerne Container als Lösung.

Wir sprechen aber nicht über ein paar wenige Klassen, die in Containern unterrichtet werden müssen, sondern über viel mehr. Wenn der Grundschultrakt saniert wird, müssen etwa 330 Kinder umziehen, bei der Sekundarstufe sind es ungefähr 380. Wir reden also von 10 bis 15 Klassen. Dazu kommen Container für die Toiletten. Und auch der Verwaltungsbereich mit Schulleitung, Sekretariaten, Besprechungs-, Lehrerzimmern etc. muss für den Zeitraum anderweitig untergebracht werden.

Wo sollen diese Container hin? Die Schulhöfe fallen aus, denn da steht das Baumaterial und sie sind zur Absicherung der Baustelle teilweise abgesperrt. Irgendwo müssen die Kinder auch ihre Pausen verbringen. Die Parkplätze reichen nicht aus. Im schlimmsten Fall müssen Schüler und Lehrer ständig zwischen den Unterrichtsstunden pendeln und unter Anderem evtl. auf Grund von größeren Strecken ihre Pausen hierfür aufbringen.

Die Idee, die Container auf den Sportplatz zu stellen, schränkt den Schulsport sehr ein. Aber wirklich betroffen sind die Sparten des TSV Flintbek wie Leichtathletik und Fussball, die dann voraussichtlich einige Jahre ohne ihre Sportstätte auskommen müssten. Zudem ist die Tartanbahn gerade vor ein paar Jahren für einen großen finanziellen Aufwand saniert worden und nach der Nutzung durch Container, LKW und Krane, die die Container auf- und abbauen, dann wohl wieder sanierungsbedürftig.

Die Container werden auch nicht nur über eine kurze Zeit gebraucht, sondern über die gesamte Sanierungszeit.

Im Übrigen ist mit Kosten für die Container in Höhe von ca. 1,5 Millionen Euro zu rechnen. Das ist aus unserer Sicht rausgeworfenes Geld, weil langfristig niemand etwas von dieser Lösung hat.

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