Die Steuern werden steigen, aber nicht wegen der Schule.

Steuererhöhungen sind auf jeden Fall nötig, ob mit oder ohne Schulneubau oder -sanierung. Die aktuelle Finanzlage der Gemeinde Flintbek erfordert bereits jetzt, sich über weitere Einnahmequellen Gedanken zu machen.

In der Sitzung des Hauptausschusses am 04.12.2019 (siehe Niederschrift) stellte Bürgermeister Plambeck den Antrag, die Steuerhebesätze der Gemeinde zu erhöhen. Dies betrifft sowohl die Grundsteuer A und B (von zur Zeit 340% auf jeweils 450%) und die Gewerbesteuer von 350% auf 425%. Der Beschluss hierüber wurde zwar vertagt und die entsprechende Beschlussvorlage auf der Sitzung der Gemeindevertreter am 11.12.2019 abgelehnt, jedoch wird hierdurch deutlich, dass eine Erhöhung der Hebesätze zur Konsolidierung des Haushaltes diskutiert wird.

Wie schon beschrieben, werden auch die Kosten für die vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen in der Größenordnung von rund 26 Mio € liegen. Während der Neubau laut Realisierungs- und Beschaffungsvariantenvergleich der von der Gemeinde beauftragten Firma DKC Kommunalberatung GmbH bei aufgerundet 29 Mio. € liegt. Die aufzubringende Summe ist am Ende vergleichbar, wobei für die immer wieder erforderlichen Etappen der Sanierung die tatsächlich entstehenden Kosten bei weitem nicht reell eingeschätzt werden können.

Hier ist offensichtlich bei ähnlichen Kosten eine Verbesserung der Schulsituation durch einen Neubau mit abschätzbaren Risiken deutlich vernünftiger, als die Sanierungsvariante mit unkalkulierbaren Überraschungen.

Darum beim Bürgerentscheid mit stimmen!