Fakten?

Ausgezeichnete Lage im Wald, abseits von Straßenlärm und Verkehr; keine Industrie, kein Gewerbe, Schule mit Tradition.

Flyer der Initiatoren des Bürgerentscheides, S. 2

Ausgezeichnete Lage im Wald? An einem Berg. Mit Höhenunterschieden zwischen den Gebäuden, die es Schülern mit Einschränkungen unnötig erschweren, zur Schule zu kommen und sich innerhalb der Schule zu bewegen. Abseits von Straßenlärm? Ja, klar, aber das trifft auf die meisten Standorte in Flintbek zu. Abseits von Verkehr? Ist denn Gewerbe etwas Schlechtes? Schule mit Tradition? Natürlich, und diese Tradition wollen wir fortsetzen – neu, groß und modern an einem besseren Standort. 

Bis 2019 laufend repariert, in Stand gehalten und modernisiert durch: + Neubau Fachklassentrakt 2002 + Neubau Grundschulklassentrakt 2003 + Heizungsanlage 2012 + Brandschutzmaßnahmen 2014 + Regenwasserableitungen , Fundament 2017 + Sportplatz Tartanbahn 2018 + Schulhof Neubau als moderne Neugestaltung 2018/19 + IT -Ausstattung, Einbruchmeldeanlagen 2013 bis heute + Eiderhalle, Sanierung Fußboden (2019) + Unterhaltung nach Bedarf bis 2019, Aufwand: Beinahe 10 Mio. €.

Flyer der Initiatoren des Bürgerentscheides, S. 2

Wie viele Millionen wollen wir noch in einen Altbau stecken, der schon jetzt den Anforderungen nicht mehr gerecht wird? 

Ca. 10 Räume fehlen , Modernisierungsbedarf besteht für Toiletten und Lehrerzimmer, Schulräume sind etwas kleiner als in einem Neubau.

Flyer der Initiatoren des Bürgerentscheides, S. 2

Die Räume sind zu klein! Ehemalige Lagerräume wurden zu Klassenräumen umfunktioniert. Kein Platz für eine Garderobe. Differenzierung und Förderunterricht kann nicht im gewünschten Umfang angeboten werden. hier. Fakt ist, dass sich die Initiatoren des Bürgerentscheides sich bisher nicht die Mühe gemacht haben, wirklich einmal in die Schule zu gehen und sich die Situation anzuschauen. Sie ziehen ihre „Fakten“ aus dem Raumkonzept von 2016, das heute mit dem aktuellen Wissen schon wieder deutlich anders ausfallen würde.

Dann möglicherweise Gesamtschulden: 49,1 Mio. €

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Das ist kein Fakt, das ist eine Behauptung. Die Nennung dieser Zahl unterstellt unseren Gemeindevertretern und unserer Verwaltung vollkommene Unfähigkeit, denn sie geht davon aus, dass die Kosten eines Neubaus alleine aus dem Haushalt bezahlt werden – ohne Fördermittel, ohne kluge Finanzierungskonzepte.

2020: Erhöhung der Grundsteuern (+32,5%) und der Gewerbesteuern 2020: Mehreinnahmen reichen nicht, Schuldenaufnahme wurde erhöht.

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Das sind doch endlich mal Fakten, aber die haben nichts mit dem Schulneubau zu tun. Die Entscheidung über den Schulneubau fällt am 15.03.2020. Die Steuererhöhung und die Kreditaufnahme sind schon jetzt beschlossen. Und auch hier wird wieder verschwiegen, dass auch die Sanierung Kosten verursacht, die getragen werden müssen. Die Initiatoren des Bürgerentscheides versuchen immer wieder den Eindruck zu erwecken, es gäbe eine Wahl. Wie haben nur die Wahl, ob wir viel Geld für eine Sanierung oder viel Geld für einen Neubau ausgeben!

Lösung 1: Kürzung der Zuschüsse für VHS, Bücherei, Freibad, Vereine. Lösung 2: Wiedereinführung der Straßen-Ausbaubeiträge. Lösung 3: Weitere Erhöhung der Grundsteuern und Gewerbesteuern.

Flyer der Initiatoren des Bürgerentscheides, S. 2

Diese Aussage ist Panikmache – Nichts davon ist beschlossen oder auch nur im Gespräch und nichts davon notwendig!

Unsere Probleme bei einem Schulneubau im Gewerbegebiet I Aldi: - Ungeeignete Lage: Eisenbahnlinie, Kranlager, Tankstelle, langjährig etablierter Bauschutt-Aufbereitungsbetrieb, Randlage, Gewerbegebiet - Kaufverträge, belasteter Boden, Verlegung der Straße "An der Bahn". - Großbaustelle: Abriss der Schule am Eiderwald über längere Zeit. - Unermessliche Kosten: 30 Mio. € plus Kostensteigerung für den Bau. - Hohe Schulden für Flintbek bis 2050 zu Lasten der Kinder und Enkel.

Flyer der Initiatoren des Bürgerentscheides, S. 2

Diese Argumente sind völlig an den Haaren herbei gezogen und dienen lediglich der Panikmache. Zum Thema Lärm gibt es einen ausführlichen Artikel. Der Boden ist nicht belastet, das zeigen mehrere Gutachten von Aldi und EDEKA.

Befürworter des Neubaus behaupten die Schülerzahl: 847

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Wir behaupten gar nichts, sondern verweisen auf die aktuelle Schulbedarfsplanung 2019. Und egal welche Prognose man nimmt, die Schülerzahlen steigen. Gleichzeitig ist jetzt die Schule bereits zu klein. Welchen Sinn macht es, sich darüber zu streiten, ob 100 Schüler keine Platz haben oder 150? Es fehlt an Platz für künftige Schülerzahlen. Das ist ein Fakt!

Die Stadt Kiel plant bis 2025 den Bau einer neuen Schule im Kieler Süden (Kronsburg I Meimersdorf) für ca. 850 Schülerinnen der 5. bis 13. Jahrgänge, zusätzlich zur bereits vorhandenen Grundschule. Kiel plant ferner den Bau einer weiteren neuen Grundschule in Meimersdorf.

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Es ist eine Grundschule geplant, diese wird erst gebaut, wenn ca. 600 der neuen Wohneinheiten in Meimersdorf fertiggestellt sind, für die zur Zeit noch das B-Planverfahren läuft. Die Planungen einer weiterführenden Schule im Kieler Süden ist zurückgestellt. Da auch die Kieler Schulen aus allen Nähten platzen, werden dann die Kieler Schüler bevorzugt behandelt. In Kronsburg wird lediglich die vorhandene Grundschule erweitert.

Für 18 Schüler des 5. Jahrgangs aus Flintbek wären zwei Klassen ausreichend. Wegen der hohen Zahlen auswärtiger (Kieler und Meimersdorfer) Schüler muss die Flintbeker Schule derzeit dreizügig (3 Klassen pro Jahrgang) fahren . Das ist nicht notwendig. Ein- oder zweizügig reicht.

Flyer der Initiatoren des Bürgerentscheides, S. 2

Diese Aussage zeigt, dass die Autoren des Flyers immer noch nicht verstanden haben, dass die Eltern wählen dürfen, in welche Schule sie ihre Kinder schicken. Und wenn 65 Kinder aus umliegenden Gemeinden in die Schule nach Flintbek kommen, dann muss unsere Schule doch irgendwas richtig machen. Wir brauchen noch mehr Flintbeker Kinder, die hier bleiben und noch mehr auswärtige, die hier zur Schule gehen wollen. Das bringt Geld in die Kassen der Gemeinde,  den Schulkostenbeitrag. Das ist ein Fakt!

Jede künftige Entscheidung muss unter dem Kriterium der Wirtschaftlichkeit erfolgen

Flyer der Initiatoren des Bürgerentscheides, S. 2

Das ist eine der wenigen Aussagen in dem Flyer, denen wir zustimmen können. Darum ist der Neubau die richtige Wahl, denn der ist laut Kostenvergleich langfristig die wirtschaftlichste Lösung.

Die hohen Schulden der Gemeinde Flintbek, zwingen zum Sparen. Wir fordern eine umsichtige Haushaltsplanung, welche ab sofort den Stand unserer gemeinsamen Kasse wieder in den Vordergrund stellt!

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Richtig so! Und darum muss der längst beschlossene Neubau der Schule endlich umgesetzt werden, damit unsere Gemeinde mit den Kosten planen kann. Sanierung, Instandhaltung und Reparatur der alten Schule sehen nur auf kurze Sicht besser aus. Langfristig erwachsen daraus unkalkulierbare Kosten, die unseren Haushalt unvorhersehbar belasten.

Jede künftige Entscheidung muss unter dem Kriterium der Wirtschaftlichkeit erfolgen

Flyer der Initiatoren des Bürgerentscheides, S. 2

Darum ist der Neubau die richtige Wahl, denn der ist laut Kostenvergleich langfristig die wirtschaftlichste Lösung. Zumal die Zinsen so günstig, wie nie sind!

 
 

Wir entscheiden, ob wir jetzt eine neue Schule bezahlen oder unsere Kinder später das Fünffache!

Darum beim Bürgerentscheid mit stimmen!