Fördermittel und Corona-Krise

In strukturelle Konzepte und Raum für eine moderne Schule hätte bereits Jahre vor der Pandemie investiert werden müssen, um auf die Auswirkungen des Wachstums der Gemeinde vorbereitet zu sein.

Die Bundesrepublik Deutschland wird in naher Zukunft Konjunkturpakete auflegen, um die Folgen der Pandemie abzumildern. Hierbei werden staatliche Investitionen in den Bereichen erfolgen, in denen die Missstände besonders deutlich geworden sind, wie z. B. beim Investitionsstau in Schulen. Durch die Corona-Krise haben sich aus unserer Sicht die Chancen auf Fördermittel aus diesem Grund noch einmal verbessert.

Wie im Artikel der Kieler Nachrichten vom 08. Juni 2020 (Bezahlschranke) dargestellt, ist die Landesregierung Schleswig-Holstein bereit, Finanzmittel aus dem kommenden Konjunkturproramm der Bundesregierung abzurufen. Um einen möglichst großen Teil der Fördermittel abzubekommen, sei schnelles Handeln erforderlich. Im Fokus liegen Förderung von Modernisierungsmaßnahmen bei den bestehenden Programmen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Investition in Bildung. Hierbei sei eine enge Zusammenarbeit von Land, Wirtschaft und Kommunen gefordert. Die Bundesregierung will, Erweiterungen, Um- und Neubauten fördern.

Wie bereits erläutert sind aus unserer Sicht Umbauten und Erweiterungen am alten Standort nur eingeschränkt möglich und nicht zielführend.

Eine Voraussetzung für die Ausschüttung von Fördergeldern ist, dass die Baumaßnahmen im laufenden oder im nächsten Jahr stattfinden. Daher ist es an der Zeit, fundierte Konzepte für den Schulneubau zu entwickeln. Das gelingt nur mit einer schnellen Bestätigung des bereits gefassten Beschlusses zum Neubau der Flintbeker Schule.

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