Raumnot

Die Anforderungen an die Gemeinschaftsschule und heutige Unterrichtsmethoden sind vielfältig und herausfordernd:

  • Drei Bildungsniveaus innerhalb einer Klasse
  • Moderne Pädagogik mit Gruppenarbeit, weniger Frontalunterricht
  • Inklusion von Schülern unterschiedlicher Einschränkungen
  • z.T. Sprachbarrieren bei DaZ-Schülern
  • Unterstützung während des Unterrichts mit weiteren Fachkräften wie Sozialpädagogen, Schulbegleitern, Schulassistenten, Differenzierungslehrkräften
  • Individuellen Leistungsfähigkeiten müssen Rechnung getragen werden
  • Differenzierung, auch einzelner Schüler, ist bei o.g. Punkten unabdingbar

Fehlende Räume bzw. unzureichende Raumsituation:

  • Neue Fächer wie Darstellendes Spiel, Naturwissenschaften ab Klasse 5 haben weder Fach- noch Lagerräume oder viel zu wenig
  • Fehlende Differenzierungsräume in verschiedenen Größen
  • Zu kleine Klassenräume (viele Räume sind unter 50m² –> knapp 30% unter Empfehlung)
  • Zu große Flure und somit ungenutzte Flächen
  • Richtige Fachräume, Vorbereitungs- und Lagerräume für Physik, Musik, Biologie fehlen
  • Der Chemieraum ist zu klein und die technische Ausstattung entspricht nicht den aktuellen Anforderungen.
  • Nicht funktionelle Hörsäle, die wegen der besonderen Beschaffenheit nicht umfunktioniert oder gar umgebaut werden können
  • Wenig einladende, düstere Mensa mit zu wenig Platz für alle, die essen möchten – Schüler, Lehrer, weitere Fachkräfte (die Anzahl Schüler, die Essen erhält, steigt stetig)
  • Ungeeigneter, weil zu dunkler, zu offener und zu kleiner, Multifunktionsraum, der nicht ausreichend für Aufführungen, Projektarbeiten, Vorträge, Lesungen etc. genutzt werden kann – alternativ muss eine der Sporthallen für mehrere Tage gesperrt werden (Schule und Vereine sind betroffen)
  • Räume für die Sanitäter, die durch ausgebildete Schüler gestellt werden, in denen sie Patienten versorgen können fehlen
  • Angemessene Arbeitsräume für Lehrkräfte fehlen (immer mehr Zeit wird für Vorbereitungen, Besprechungen etc. in der Schule verbracht)
  • Nicht mal ein Platz je Lehrkraft im Lehrerzimmer
  • nur 3 Computerarbeitsplätze stehen den ca. 60 Lehrkräften zur Verfügung für Vorbereitungen, Dokumentation etc.
  • Besprechungen, auch mit Eltern, werden mehr, es stehen kaum Räume zur Verfügung.
  • Diese wenigen Besprechungsräume sind multifunktional genutzt mit Lagerflächen, Kopierern, Fachliteratur, Unterrichtsmaterial – Besprechung werden somit häufig gestört oder die Vorbereitung muss warten (Freistunden bleiben ungenutzt, Unterricht wird ohne qualitativ hochwertige Vorbereitung durchgeführt)
  • Büros für Fachkräfte wie Sozialpädagogen und Berufscoach sind z.T. umfunktionierte Lagerräume
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